Offene künstlerische Praxis


Meine Arbeit als bildender Künstler findet in sozialen Randbereichen statt und besteht darin, Räume für Kunst zu bilden.
Offene Tür, niedrige Schwelle, spontane Begegnung – vom Fleck weg zeichnet sich etwas ab: ein Du, ein Ich, ein Wir. Offene künstlerische Praxis als Not-Wendung für Einzelne und als Utopie eines gemeinsam gestalteten Miteinanders.

Was mich interessiert, ist das Unbestimmte.
Ob ich zeichne, modelliere, sticke oder animiere: Ich fange an, ohne zu wissen, wohin es geht. Dabei werde ich offen für die Zukunft – in meinen Händen.
Diesen Vorgang versuche ich für andere Menschen erfahrbar zu machen: von großformatigen Malräumen für Gefangene, über Theaterprojekte mit Geflüchteten bis zur regelmäßigen Kunstwerkstatt mit Systemsprenger-Jugendlichen.
→ Diese Projekte sind ausführlicher beschrieben auf den Projekt-Seiten von KOBA und #sprichtfürsich, sowie auf der Unterseite über die KUNSTPAUSE.
In der gemeinsamen künstlerischen Arbeit gehen Handeln und Lauschen ineinander über. So kann Empathie wachsen.
Auch meine Auftragsarbeiten als Figurenbauer, Animationszeichner und Grafiker beginnen mit Empathie.
Im Gespräch mit dem Gegenüber findet sich die stimmige Idee, die dann im handwerklich-multimedialen Prozess realisiert werden kann.

